Leseworkshop mit der LeseLounge.e.V. in der Grund- und Mittelschule Aßling: Wie liest eigentlich eine Schildkröte?

Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Kinder einer 4. Klasse
der Grund- und Mittelschule Aßling am 20. März 2019 in einem spannenden Leseworkshop mit dem Verein LeseLounge e.V. beschäftigt.

Die LeseLounge e.V. ist ein Zusammenschluss von professionellen und leidenschaftlichen Lesern und Sprechern, die Literatur durch Vorlesen hörbar und erlebbar machen und zum Lesen animieren. Durch Vorlese-Aktionen u.a. in Kindergärten, Schulen, auf den Festivals, oder auch dem jährlich stattfindenden Bundesweiten Vorlesetag widmet sich die LeseLounge der Kultur des Sprechens und des Vorlesens.

Mit den Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse wurde ein neues Konzept pilotiert -  ein Workshop bei dem die Kinder verschiedene Sprech- und Vorlesetechniken kennenlernen und einsetzen.

Zunächst kamen die Kinder aber in den Genuss einer sehr lebhaften, inszenierten Lesung aus dem Kinderbuch „Die Vulkanos sind bombig“ der Autorin Franziska Gehm, welches die 5 Mitglieder der LeseLounge mit verteilten Rollen vorgetragen haben. Besonders die männlichen Rollen (gelesen von Mike Petschel, einer der Gründer und Vorstand des Vereins) brachten die Kinder zum Lachen, da Mike in verschiedenen Stimmlagen und Betonungen die Figuren sehr lebendig werden ließ.

Mitglieder der LeseLounge e.V. bei der Lesung aus „Die Vulkanos sind bombig“

 

Im Anschluss wurde die Klasse in 4 Arbeitsgruppen aufgeteilt. Nun ging es um das Erlernen von Lesetechniken: „Sprechen mit Hindernis“, „Sprechen mit tierischem Werkzeug“ und „Sprechen mit Emotionen“. Die Kinder haben mit Hilfe dieser verschiedenen Techniken Textpassagen aus den Vulkano Büchern vorgelesen, was zum Teil zu großer Heiterkeit führte.

Insgesamt war der Workshop ein voller Erfolg! Die Zeit verging wie im Flug und die Kinder waren mit großem Enthusiasmus und höchster Motivation dabei. Bei einer finalen Abstimmung, ob der Workshop gefallen hat, wurde einstimmig der „Daumen hoch“ gezeigt! Frau Geissler, die Klassenlehrerin, war ebenfalls begeistert und so wurde in der Abschlussbesprechung ein Folgeworkshop vereinbart.

Bis zum nächsten Workshhop haben die Kids nun die Aufgabe, mit Hilfe der erlernten Techniken die Geschichten der Vulkanos mit verteilten Rollen vorzulesen, evtl. sogar in Form einer kleinen Präsentation im Rahmen eine Schulveranstaltung!

4. Klasse Grund- und Mittelschule Aßling und die Mitglieder der LeseLounge e.V.

Die Werksführung bei BMW

 

Am 05.11.2018 fuhr die Klasse 7a der Mittelschule Aßling, im Rahmen des AWT Unterrichts, in das BMW Werk nach München. Abfahrt war um 7:47 Uhr am Aßlinger Bahnhof.
Beginn der Führung war um 9:00 Uhr. Bevor die Führung richtig begann, bekamen wir noch ein Headset und durften uns einen kurzen Film über die BMW Group anschauen. Anschließend gingen wir in das Presswerk, dort sahen wir wie Motorhauben hergestellt werden. Vor dort aus gingen wir zum Karosseriebau und anschließend zur Lackiererei, in der die Autos ihre Farbe bekommen. Als nächstes gingen wir noch zur Montage, Sitzfertigung und zum Motorenbau.
In der Montage sahen wir die sogenannte Hochzeit. Hier werden das Fahrwerk,  der Motor und die Karosserie zusammen gefügt. Am Schluss erfuhren wir noch, dass 1000 BMWs pro Tag im Werk hergestellt werden. Ich fand dir Führung sehr spannend.

Nach der Führung fuhren wir zum Marienplatz. Dort mussten wir einen Touristen auf Englisch interviewen. Anschließend hatten wir noch Zeit in München herumzugehen. Viele von uns gingen shoppen. Um 13:30 Uhr trafen wir uns dann am Fischbrunnen am Marienplatz wieder. Von dort ging es zurück nach Aßling.

                                                                                                                                                             Michael Stable, 7a

Wandertag zu den Sterntaler Filzen

 

Am Mittwoch, den 26.09.2018 machten wir, die 7a mit unserer Partnerklasse 5a einen Wandertag, zusammen mit den vier Lehrern Namens Frau Berberich, Frau Höcherl, Frau Matschiner und Herrn Grünebach. Wir trafen uns um 8:00 Uhr am Schulgebäude, danach fuhren wir mit dem Bus nach Bad Feilnbach, dass wegen seiner Schwefelquellen früher Faulbach genannt wurde. Nach einer längeren Busfahrt stiegen wir in Litzeldorf aus. Von da aus gingen wir in den Wald zum historischen Zementwerk. Dort erklärte uns Herr Grünebach den Ablauf von diesem Werk. Anschließend durften wir zu einem kleinen Souvenirshop d.h. ein kleiner Haufen Kalksteine. Dort konnte sich jeder einen kleinen Stein als Andenken mitnehmen.

Wir wanderten nun zu  einer 2 km entfernten Kapelle um Rast einzulegen. Während der Pause spielte ich (Franz Hartmann) etwas auf meiner Mundharmonika. Danach ging es über eine feuchte Wiese, hier wurden unsere Schuhe patschnass, zum Moorerlebnispfad in den Sterntaler Filzen.  Hier verbrachten wir eine gute halbe Stunde und im sogenannten Urwald der Sinne, ein Teil des Pfades, trafen wir uns wieder und ich spielte zum Tanz auf. Einige Schüler und Lehrer tanzen ausgelassen zu meiner Musik. Anschließend gingen wir kreuz und quer durch den Wald zu einem Gedenkkreuz. Herr Grünebach und Frau Höcherl erzählten uns, dass an der Stelle ein Flugzeug im 1. Weltkrieg abgestürzt und im Moor versunken sei.

Danach gingen wir wieder über Wiesen und Gräben zur Moosmühle, einem Café, in dem wir etwas zum Trinken kaufen konnten und ein Erinnerungsfoto machten. Im Anschluss daran fuhren wir wieder mit dem Bus nach Aßling zurück zur Schule.

Vielen Dank an alle für diesen wundervollen Wandertag!

Franz Hartmann und Michael Hirl

Am Sonntag den 14.07.2018 fand in München der Christopher Street Day statt, Anlass genug für die 9. Klasse, um sich mit dem Thema Homosexualität und Transidentität auseinander zu setzen. Gespannt verfolgten sie die Dokumentation von Puls, „Transgender – Der lange Weg zum wahren Ich“, die den Weg von Jim und Feli, die Transident und Homosexuell sind, zeigt. Jim hieß früher Isabella und Feli wurde als Junge geboren. Beide wurden in ihrer Schulzeit gehänselt, weil sie in den Augen ihrer Mitschüler anders waren. In einer anschließenden Diskussion stellten die Schüler und Schülerinnen fest, dass Jim und Feli ganz „normale“ Leute sind und es kein Grund gibt sie zu ärgern. Die Mittelschule Aßling akzeptiert jede Schülerin und jeden Schüler, so wie er ist. Um diesem Fakt Nachdruck zu verleihen verfassten die Schülerinnen und Schüler der 9a folgende Gedichte:

 

                                               Überall

                               ist                           der

                Regen                  deswegen          kümmert

euch                     um                         euer                      eigenes

                                               LEBEN.

 

Felix, Barbi, Lisa, Markus

 

                                               Respekt

                               für                         alle

                Mann                   oder                      Frau

egal                       wen                      man                      liebt

                                               Genau!

 

Maxi K. und Sandra

 

 

Akzeptanz

Akzeptanz ist wichtig, für alle die anders sind,

auch für jedes Kind.

Egal ob taub oder blind.

 

Es ist egal wie es für andere klingt,

es ist wichtig, dass sie glücklich sind.

Egal, was die anderen sagen,

sie sollen sich nicht beklagen.

 

Egal ob lesbisch oder schwul,

auf eine Art sind alle cool.

Drum reimen wir dieses Gedicht

um zu sagen, alle Menschen mit Gesicht,

sollten in unserer Gesellschaft haben das gleiche Gewicht.

 

Von Nina, Lisa, Louis, Sandra und Marlena

 

 

Anders sein wird kritisiert, wie eine schlimme Tat,

doch Leute ich gebe euch einen guten Rat:

Egal ob Mann oder Frau, schwul oder lesbisch gebt es bekannt und bleibt entspannt.

Lass die anderen reden, die haben keinen Anstand.

Gott hat uns so geschaffen, hört auf euren Verstand.

Wir sind doch alle so verschieden, wie Körner im Sand.

 

Von Annalena, Franzi, Regina und Evi

 

 

 

am 09. Mai 2018 besuchte uns das Junge Theater aus Augsburg und zeigte das Stück „Krass! Hauptsache radikal“.

Im Mittelpunkt des Stücks steht das gesteigerte Interesse am Krass-Sein in jugendlichen Szenen von Dschihad-Girls und IS-Kriegern auf der einen, von Neonazis und rechten Kämpfer/innen auf der anderen Seite.
Mit beeindruckend wenigen Requisiten wurde das Leben von 6 Jugendlichen dargestellt, die mit der rechten Szene oder dem IS liebäugeln bzw. von ihnen davonlaufen. So flieht beispielsweise der syrische Jugendliche Selim aus seiner Heimat, denn er möchte nicht für den IS Kämpfen und wird, in Deutschland angekommen, von Neonazis zu Tode geprügelt.
Leider beruhen alle Lebensgeschichten auf wahren Begebenheiten und so erfährt man, dass sich viele der Jugendliche aus Mangel an Aufmerksamkeit bzw. fehlender Wertschätzung den radikalen Gruppen anschließen.

Im Anschluss an das Stück, das die 8. und 9. Klasse, sowie die 10V1 besuchen durfte, wurden Workshops in den einzelnen Klassen angeboten. Die Figuren des Stückes wurden näher betrachtet und ihre Schicksale nochmals beleuchtet. Für alle Beteiligten war dieser Vormittag höchst interessant und kurzweilig.

Wir danken der Organisation „Crass21“ für die finanzielle Unterstützung.

                                                                                                                                                            M. Berberich

Termine

Keine aktuellen Veranstaltungen.

Mitteilung der Schulleitung

Informationstag
für Eltern und Schüler
der 5.Klasse im kommenden Schuljahr 2019/2020

Dienstag, 30.04.2019
17:00 Uhr - 18.00 Uhr