Am Sonntag den 14.07.2018 fand in München der Christopher Street Day statt, Anlass genug für die 9. Klasse, um sich mit dem Thema Homosexualität und Transidentität auseinander zu setzen. Gespannt verfolgten sie die Dokumentation von Puls, „Transgender – Der lange Weg zum wahren Ich“, die den Weg von Jim und Feli, die Transident und Homosexuell sind, zeigt. Jim hieß früher Isabella und Feli wurde als Junge geboren. Beide wurden in ihrer Schulzeit gehänselt, weil sie in den Augen ihrer Mitschüler anders waren. In einer anschließenden Diskussion stellten die Schüler und Schülerinnen fest, dass Jim und Feli ganz „normale“ Leute sind und es kein Grund gibt sie zu ärgern. Die Mittelschule Aßling akzeptiert jede Schülerin und jeden Schüler, so wie er ist. Um diesem Fakt Nachdruck zu verleihen verfassten die Schülerinnen und Schüler der 9a folgende Gedichte:

 

                                               Überall

                               ist                           der

                Regen                  deswegen          kümmert

euch                     um                         euer                      eigenes

                                               LEBEN.

 

Felix, Barbi, Lisa, Markus

 

                                               Respekt

                               für                         alle

                Mann                   oder                      Frau

egal                       wen                      man                      liebt

                                               Genau!

 

Maxi K. und Sandra

 

 

Akzeptanz

Akzeptanz ist wichtig, für alle die anders sind,

auch für jedes Kind.

Egal ob taub oder blind.

 

Es ist egal wie es für andere klingt,

es ist wichtig, dass sie glücklich sind.

Egal, was die anderen sagen,

sie sollen sich nicht beklagen.

 

Egal ob lesbisch oder schwul,

auf eine Art sind alle cool.

Drum reimen wir dieses Gedicht

um zu sagen, alle Menschen mit Gesicht,

sollten in unserer Gesellschaft haben das gleiche Gewicht.

 

Von Nina, Lisa, Louis, Sandra und Marlena

 

 

Anders sein wird kritisiert, wie eine schlimme Tat,

doch Leute ich gebe euch einen guten Rat:

Egal ob Mann oder Frau, schwul oder lesbisch gebt es bekannt und bleibt entspannt.

Lass die anderen reden, die haben keinen Anstand.

Gott hat uns so geschaffen, hört auf euren Verstand.

Wir sind doch alle so verschieden, wie Körner im Sand.

 

Von Annalena, Franzi, Regina und Evi

 

 

 

am 09. Mai 2018 besuchte uns das Junge Theater aus Augsburg und zeigte das Stück „Krass! Hauptsache radikal“.

Im Mittelpunkt des Stücks steht das gesteigerte Interesse am Krass-Sein in jugendlichen Szenen von Dschihad-Girls und IS-Kriegern auf der einen, von Neonazis und rechten Kämpfer/innen auf der anderen Seite.
Mit beeindruckend wenigen Requisiten wurde das Leben von 6 Jugendlichen dargestellt, die mit der rechten Szene oder dem IS liebäugeln bzw. von ihnen davonlaufen. So flieht beispielsweise der syrische Jugendliche Selim aus seiner Heimat, denn er möchte nicht für den IS Kämpfen und wird, in Deutschland angekommen, von Neonazis zu Tode geprügelt.
Leider beruhen alle Lebensgeschichten auf wahren Begebenheiten und so erfährt man, dass sich viele der Jugendliche aus Mangel an Aufmerksamkeit bzw. fehlender Wertschätzung den radikalen Gruppen anschließen.

Im Anschluss an das Stück, das die 8. und 9. Klasse, sowie die 10V1 besuchen durfte, wurden Workshops in den einzelnen Klassen angeboten. Die Figuren des Stückes wurden näher betrachtet und ihre Schicksale nochmals beleuchtet. Für alle Beteiligten war dieser Vormittag höchst interessant und kurzweilig.

Wir danken der Organisation „Crass21“ für die finanzielle Unterstützung.

                                                                                                                                                            M. Berberich

Lernen und viel mehr…

Die Abschlussklasse 10V2 auf intensivem Lerntraining in Österreich!

 

Die Abschlussprüfungen zum Mittleren Schulabschluss stehen bevor und um sich noch einmal intensiv darauf vorzubereiten, fanden vom 09.05. bis zum 11.05.2018 die Lerntage der 10V2 im Jugendgästehotel in Eben in Österreich statt. Diesmal „opferten“ die Klassenleiterin Frau Mathä und der Sozialpädagoge Herr Mehl wie auch die Schüler und Schülerinnen sogar einen Feiertag, um sich ganz in das Lernen, das Wiederholen und Üben zu vertiefen.

Belohnt wurden wir alle durch eine fantastische Unterkunft mit modernst ausgestatteten Seminarräumen, vielseitige und äußerst gepflegte Sportanlagen und Aufenthalts- und Spielräume. Das Tollste dabei war aber, dass wir alle diese Räume alleine nutzen konnten, weil außer uns keine weiteren Klassen da waren. Etwas ganz Besonderes, was wir wirklich sehr schätzten und genossen.

Gearbeitet wurde konzentriert in Lerngruppen und Tutorien und hier bereiteten sich die SchülerInnen zielgerichtet auf die mündliche Englischprüfung vor, die unter anderem eine Simultanübersetzung von Deutsch in Englisch und umgekehrt verlangt. Da wir verschiedene Seminarräume nutzen konnten und den ganzen Tag Zeit hatten, konnten hier alle noch einmal viel!!! Englisch sprechen und die nötige Sicherheit im Englischen gewinnen oder aber auch feststellen, wo noch Lücken sind, die man in den bevorstehenden Pfingstferien noch schließen kann.

Abends war dann der Schwerpunkt politische Bildung angesagt und hier setzten wir uns mit dem Thema Antisemitismus und Rassismus auseinander. Es kam zu einer sehr intensiven Diskussion und hier war unter anderem auch der Skandal bei der Echo Verleihung an Kollega und Farid Bang Thema. Nachdenklich gingen wir an diesem Abend auf unsere Zimmer.

Am nächsten Tag ging es mit der Vorbereitung auf die Projektprüfung weiter und hier wurde noch einmal das Anfertigen einer Power Point Präsentation und Präsentationstechniken geübt. Der arbeitsreiche Tage wurde abgerundet mit einem umkämpften Völkerballspiel mit anschließendem Filmschauen von „Mamma Mia“ in der englischen Originalfassung.

Am Freitag wurden noch Prüfungstexte in Deutsch analysiert und selbst verschiedene Schreibformate verfasst. Und wie war das Resumee der Schüler und Schülerinnen?

„Es war ein tolles Lernen, weil es hier sooo schön ist!“ „Wichtig für mich war in verschiedenen Lerngruppen arbeiten zu können…“ „Super war auch, dass wir immer abwechseln konnten zwischen lernen und Sport machen, ausruhen, in der Hängematte liegen…“

Ein ganz großer Pluspunkt sind aber auf jeden Fall die Besitzer des Jugendhotels Herr und Frau Kirchner, die immer dafür gesorgt haben, dass wir optimale Arbeitsbedingungen hatten – und sogar nur für uns am Donnerstag gegrillt haben - einfach fantastisch!

Jetzt kann eigentlich in Bezug auf die Abschlussprüfungen nichts mehr schiefgehen!

 

                                                                                                                                             J.Mathä
 

Zwei besondere Gäste in der 3a und 3b

Am Montag, den 30. April 18 kamen zwei besondere Gäste zu uns in die Schule. Als HSU Thema hatten wir das Auge. Unsere Gäste waren Frau und Herr Hell aus Aßling. Beide sind blind. Sie haben uns erklärt, wie man als blinder Mensch lebt und uns einige Hilfsmittel aus ihrem Alltag mitgebracht. Zum Beispiel besitzen sie eine sprechende Küchenwaage, einen Barcodescanner für Lebensmittel und einen Farbtester für die Kleidung. Beim Gehen benutzen sie einen langen, braunen Blindenstock, damit tasten sie ihre Umgebung ab. Besonders interessant fanden wir auch die Blindenschrift. Sie besteht aus 6 Punkten bzw. Noppen, die unterschiedlich angeordnet sind. Um die Buchstaben lesen zu können, muss man die „Noppen“ fühlen.

Emma und David

 

Am 02. Mai 2018 fuhren wir, die 9. Klasse mit unserer Klassenlehrerin Frau Berberich, nach Grafing, um dort die Raiffeisen-Volksbank zu besichtigen.

In der Bank angekommen, wurden wir von zwei Auszubildenden empfangen und in einen Konferenzraum in den 2. Stock gebracht. Dort stellten sich uns die vier Auszubildenden als Bankkaufmann/frau vor. Nach einer Präsentation wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe durfte die Bank besichtigen. Besonders interessant war der Tresorraum. Die Tür wiegt über 4 Tonnen und ist nahezu undurchdringlich. In dem Raum, in dem die Bankschließfächer sind, ist auch noch eine versteckte Tür, die aussieht wie die anderen Schließfächer. Dahinter versteckt sich ein weiterer Tresor und viele Kästen mit Kleingeld.

Nachdem die 1. Gruppe noch einige Minuten warten musste, da die 2. Gruppe noch nicht fertig war, tauschten wir.

Jetzt durften wir zu Herrn Straub. Er erklärte und die VR-Online-Banking-App. Nachdem er uns das alles gezeigt und erklärt hatte, brachte er uns wieder in den 2. Stock. Dort füllten wir noch einen Feedbackbogen aus und bekamen Brezen und etwas zum Trinken. Wieder mit dem Meridian in Aßling angekommen, gingen wir zurück zur Schule.

Besonders möchten wir uns bei Frau Feicht von der Raiba bedanken, da sie alles für uns organisiert hat. Es war ein interessanter Tag.

Nina und Sandra

Mitteilung der Schulleitung

Voranmeldung zu den Vorbereitungsklassen (10V1)
(Mittlerer Bildungsabschluss)

Montag,   25.02.19,
                14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Dienstag, 26.02.19,
                14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Schule Aßling